Das Kunsthistorische Museum ist das Haus, das die Habsburger für die schönsten Dinge erbauten, die sie besaßen. Eröffnet 1891 von Kaiser Franz Joseph I., wurde es an der Wiener Ringstraße nach Entwürfen von Gottfried Semper und Carl von Hasenauer als Palast für die Kunst selbst errichtet – ein Pendant zum Naturhistorischen Museum, das ihm gegenüber am Maria-Theresien-Platz liegt. Schon beim Betreten spürt man den Anspruch: eine prächtige Marmortreppe, die sich unter einer achteckigen Kuppel von etwa sechzig Metern Höhe erhebt, bemalt von Hans Makart und verziert von einem jungen Gustav Klimt, bevor die Welt seinen Namen kannte.
Im Herzen des Museums befindet sich die Gemäldegalerie, eine der bedeutendsten Sammlungen Alter Meister weltweit. Hier hängt die weltweit größte Sammlung von Werken Pieter Bruegels des Älteren – zwölf Tafeln, darunter die berühmten Jäger im Schnee, der Turmbau zu Babel und die Bauernhochzeit, eine Zusammenstellung, die in keinem anderen Museum der Erde zu finden ist. Nur wenige Räume weiter befinden sich Vermeers leuchtendes Die Malkunst, Meisterwerke von Raffael, Tizian, Rubens und Caravaggio sowie die zarten Infantinnenporträts, in denen Velázquez die Kinder der spanischen Habsburger verewigte.
Jenseits der Gemälde liegt ein Museum im Museum. Die Kunstkammer zeigt mehr als zweitausend kaiserliche Schätze – darunter die goldene Saliera, Benvenuto Cellinis Salzfass, das einzige Goldschmiedewerk, das ihm sicher zugeschrieben werden kann. Noch älter sind die Ägyptisch-Orientalische Sammlung, die Antikensammlung und eine der weltweit bedeutendsten Münzsammlungen, jede für sich ein eigener Flügel. Es ist weniger ein einzelnes Museum als eine Konstellation von Museen unter einer Kuppel.
Dies ist ein unabhängiger Concierge-Ticket-Service. Wir sichern Ihnen den Eintritt ohne Anstehen, senden sofortige Bestätigung und einen kostenlosen Audioguide und bleiben bis zum Besuchstag in Ihrer Sprache erreichbar – so kommen Sie an, gehen an der Schlange vorbei und verbringen Ihre Zeit mit den Bruegels und der Saliera, statt anzustehen.